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C.R.O.W. - Shepherd City: Shepherd Kingz Label: BG Music
Release: 2004
Tracklisting
1. Artillera
2. I'm Back
3. I Heard It Said
4. Don't Cross It
5. From Jump
6. He's On His Way
7. Holy Father
8. Shepherd Kingz
9. Imagine That
10. Knockum
11. Long Live The Gift
12. Never Give Up
13. Old Man
14. Pride
15. Shepherd City
16. Watch Out For Flesh
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C.R.O.W.

Shepherd City: Shepherd Kingz

Nach den fetten Jahren bei Grapetree Records gibt es für die Karriere von C.R.O.W. nur noch eine Richtung: steil bergab. Dieses Schicksal teilt er sich mit dutzenden anderen Evangeliumsverkündern des ersten, einzigen und wohl auch letzten Gospel-Rap-Labels, das auf nationaler Ebene eine Rolle spielte und ein entsprechend gut aufgestelltes Promotionsnetzwerk zu bieten hatte. Der als Mitglied von Bruthaz Grimm bekannt gewordene Rapper und Produzent aus Portland/Oregon findet noch nicht einmal ein Nachfolgelabel und muss seine musikalischen Ergüsse deshalb wohl oder übel in Eigenproduktion unter's Volk bringen.

Aus diesem Grund kommt dieser 2004 gedroppte, mit "Shepherd City: Shepherd Kingz" etwas sperrig betitelte 16-Tracker als CD-R mit heimgemachten Artwork daher. Das ließe sich noch verkraften. Doch auch produktionstechnisch und soundlich ist der qualitative Rückschritt nicht zu überhören. C.R.O.W. ist ohne Frage ein charismatischer Rapper mit guten, oft sehr persönlichen Texten - aber die Beats, die sollte er anderen überlassen. Tut er aber nicht, und deswegen ist "Shepherd City" genauso wie "Enemy Of The Godz" und "The Wilderness" eine Scheibe, die sich hoffnungslos am unteren Ende der Punkteskala festfährt.

Es gelingt C.R.O.W. einfach nicht, die Dynamik seiner aggressiven Raps musikalisch entsprechend aufzugreifen und zu verwerten. Eine eigene Handschrift sucht man in diesem Wust von Amateursound vergebens, die anspielenswerten Tracks bleiben überschaubar. Das bassdröhnende "I'm Back" gleich zu Beginn kann man sich anhören, "Holy Father" läuft trotz Streichersounds aus der Konserve anstandslos rein und das vergleichsweise glatte "Knockum" sorgt kurzfristig für einen guten Kontrast. Nicht wenige Tracks auf "Shepherd City" zeigen verwendbare Ansätze, doch machen die grobklotzigen, kantigen Beats die meisten davon gleich wieder zunichte. Unter dem Strich also erneut eine sehr enttäuschende Vorstellung von C.R.O.W.
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