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Domination Statuz – Operation Domination EP

Domination Statuz kommen aus dem Detonationszentrum der Bombe Hip-Hop, der Bronx in New York. Back to the roots also? Leider nicht. Auf “Operation Domination” gibt’s ganz im Gegenteil monotone Beatboxproduktion, kalten Computerstreichern und simplen Synthie-Effekte. Textlich gesehen typischer, extrem nichtssagender Thug-Rap, der sich hauptsächlich damit befasst, wie man seine Knarre in den Club schmuggeln kann, um sie entweder dazu einzusetzen, die Ladies zu schmutzigem Sex zu überreden oder irgendwelchen Hampelmännern den Kopf zu zertrümmern.

Das Spektrum reicht von hirnlosen Hooks wie “shake it in the club, baby show me some love / bounce with it in the club” über Poser-Rap wie das vom Titel eher westcoast-typische “Ride Till We Die”, bis hin zu den harten, sehr agressiven Nummern “Ready For War” und “Hardcore”, welche diese EP vor einer richtig schlechten Bewertung bewahren. Denn wenigstens kommen die Texte nach dem schwachen “I Feel A Hit”, bei dem Laverne mitschnulzen darf, wieder roh und ungehobelt: “I’m ready for war nigga / knockin’ on your motherfucking door, nigga”, und wird die Tür dann geöffnet, wird erst mal die Mutter erschossen, bevor der eigentlichen Zielperson der Kopf abgerissen wird – böse Sache. Doch aller zeigefingerwedelnden Kritik zum Trotz: durch die wütenden Flows kommt wenigstens mal etwas Pepp ins sonst festgefahrene Gangster-Gehabe.

Gut, die “Operation Domination” ist sicher fehlgeschlagen, doch in diesen Momenten zum Ende hin blitzt dann doch noch so etwas wie Talent auf. Darauf ließe sich aufbauen: wenn sie ihre Produktionen einer Generalüberholung unterzogen haben, können diese “Bronx Guerilla Niggas” ruhig noch etwas nachlegen.

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