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Hell Hole Click – presents: Lost Souls – Let It Ride

Jawoll!! Da bekommt man doch große Augen, wenn man das Cover sieht. Feuer und böse Gestalten so weit das Auge reicht. Dazu passend der Name der Posse Hell Hole Clique und auch der Labelname Slipnott Records und zu guter letzt noch nennt sich das Atlanta-Trio auch noch Lost Souls. Dass da nur harter, böser Rap auf der Disc sein kann, scheint klar.

Doch nix da. Passend für “Let It Ride” wäre wohl ein Cover ganz in babyblau mit adrett gekleideten Versicherungsfuzzies gewesen. Denn das Album entpuppt sich recht schnell als seichtes Machwerk. Bezeichnend dafür ist allein die Tatsache, das die beiden guten Tracks “Dat Money” und “Hell Hole To We Die” sind. Der Rest ist mal getrost für die Tonne produziert. Ein paar Gröhltracks wie “Fire It Up” und “Where You From” und mehrere Jammertracks (“Ball Wit My Homies” und “Save My Children”) prägen das Bild von “Let It Ride”. Ein schlechter Ausflug ins Miami Bass Metier auf “Who Club Is This” fällt da auch nicht mehr ins Gewicht.

Dabei hatte man für die Produktionen durchaus prominente Unterstützung an Bord geholt. Die Soul Providers um DJ Wen standen aber auch neben sich und passten sich dem Niveau der Lost Souls, die zwar keine absoluten Nichtskönner sind, aber auch nicht als begnadete Reimvirtuosen durchgehen, an. Lieber die Finger von dem Album lassen.

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