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J.A.K. K.N.I.F.E. – Here Come J.A.K. K.N.I.F.E.

Auf dem Backcover werden mal wieder Sprüche geklopft, dass es eine helle Freude ist. First Memphis then the world – darunter scheint J.A.K. K.N.I.F.E. es nicht zu machen. Nun ist Optimismus ja eine schöne Sache, in diesem Fall aber gänzlich fehl am Platz. Denn in Wirklichkeit taugt diese in Eigenproduktion gedroppte Scheibe wohl eher als Bierdeckel als zum internationalen Chartstürmer. Wobei man Jak Knife zugute halten kann, dass er sich wenigstens um etwas Abwechslung bemüht hat.

Zu Beginn gibt es in “Blow Your Mind” erstmal einige Battlelines, die so trashig sind, dass es schon wieder äußerst unterhaltsam ist. “Can’t nobody do like I do ’cause I’m real / like a left hook coming from Holyfield” – das puncht! Immerhin lässt sich schon hier festhalten, dass es dem Mann nicht an Stimmvolumen fehlt, wobei seine Reibeisenstimme vor allem auf smoothen Beats halbwegs hörenswert ist. So gehören “R.I.P.” und der Hustle-Track “Monday Thru Friday” zu den besten Momenten der Scheibe, auch wenn die ausgedehnten Gesangseinlagen sicher nicht jedermanns Sache sind.

Vergleichsweise blass dagegen das g-funk-orientierte “Street Life” – und auch ansonsten regiert hier die Skiptaste, am Ende sogar gleich fünfmal in Folge. Auch wenn “Here Come J.A.K. K.N.I.F.E.” also nicht unbedingt in die gängige Memphis-Crunk-Schublade passt: der Versuch, Battle-, Club- und Street-Rap zu vereinen, geht in diesem Fall nicht wirklich auf.

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