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Outerspace – Blood And Ashes

Es sind einige Jahre ins Jahr gezogen, seitdem Outerspace 1998 mit der Zwölfer “We Lyve” ihren Einstand markierten – seitdem sind Planetary und Crypt The Warchild durch die halben Staaten getingelt, haben mit Gastauftritten und Stück- auf Stückwerk wahrlich nicht gegeizt und erst ein paar Wochen vor der Veröffentlichung von “Blood And Ashes” eine von den Jedi Mind Tricks präsentierte Best-Of-Collection dieser erlebnisreichen Zeit in die Läden gebracht. Und jetzt also das ganz offizielle LP-Debüt über Babygrande Records – es versteht sich von selbst dass Outerspace ihren Fans genau das geben was sie hören wollen.

Ggekonnt gebastelte Beats u.a. von Beyonder, 7L, Jon Doe (Prophetix), DJ SatOne, Arythmetic, Panik (Molemen) und – kleine Überraschung – ganze drei Mal auch dem Deutschen Shuko, treffen auf selbstverliebte Lyrics von mittlerem Härtegrad, gesprochen unter Mithilfe allseits bekannter Untergrund-Katzen aus dem näheren und weiteren Umfeld. Dem farblosen Start mit “Brute Force” folgen abgeklärt eingespielte Battle-Nummern wie “Fire And Ice” und “It Is What It Is”, dann deklariert man mit einem nicht zu Späßen aufgelegten Celph Titled über kräftigem Beat kurzerhand “The Revolution”, verlegt sich im okayen “Cutthroats” ein wenig auf die “Visions Of Ghandi”-Akkustik, langweilt in “Whatever It Takes” und dem pathetisch betitelten “Blades Of Glory” (trotz Vinnie Paz) doch eher und legt zu guter Letzt mit “Far Greater” (7L & Esoteric auf dem Posten!) und dem inhaltich etwas weiterblickenden “Angels Of Death” (inkl. schräger Bibellesung von Vinnie Paz) nochmal zwei ganz dicke Bretter auf.

Insgesamt wenig auf und nieder, stattdessen viel längst Dagewesenes, viel Routine, viel (guter) Durschschnitt. Gruppen wie Outerspace oder die Army Of The Pharaohs (AOTP) scheinen im Gefolge der Jedi Mind Tricks eine neuen Basis für Philadelphia zu schaffen und festigen. An und für sich sicher keine schlechte Sache, doch wer das Spektakel sucht und echte Klassiker produzieren will muss mit Außergewöhnlichem aufwarten. Auf “Blood And Ashes” ist nicht mehr drin als guter Durchschnitt…

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