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B.A.G.S. – Murda N Da Hood

 

Mehr oder weniger erfolglos hat Harlem Up-N-Coming Records in den 90ern und darüber hinaus lokale Artists zu pushen versucht, darunter auch diese dreiköpfige Uptown Crew. Der Sound von B.A.G.S. ist “Wicked N Raw” dass es nur so kracht und schon allein deshalb interessant, weil sich hier kein Geringerer als Dame Grease (The Lox, DMX) für kommende Superstarweihen warmproduziert.

Den Opener mit dem allessagenden Titel “Murda N Da Hood” hatte allerdings Anthony Nixon, Gründer von HUNC Records, in der Mache. Von ihm bekommen B.A.G.S. ein kompaktes Beatpaket unter ihre kompromisslosen Straßenraps gepackt: “After twelve 44th is like hell / plus the chronic sack got me under a spell / now it’s time to write a rhyme or two / load the motherfucking nine, do a crime or two”. Neu erfunden wird hier nichts, aber wenn schon der erste Rapper in Kool G Rap-Stimmlage loslegt, hakt man das Ding innerlich direkt als Selbstläufer ab. “Wicked N Raw”, produziert von Shortman und Dame Grease, bestätigt den starken Eindruck. Hier treffen orgelnde Sounds auf geschmeidige Ragga-Chants und auch raptechnisch wird wieder rüde ausgeteilt – so muss das laufen.

Das sind die beiden Toptracks der EP, denn auf der Flipside wird leider etwas abgebaut. Besonders die Gemeinschaftsproduktion “Super Star” (Anthony, Choco & Dame) ist mit ihrem Tambourine-Gerassel eine Spur zu nichtssagend ausgefallen. Auch das düstere, leicht schwerfällige “Dayz Like This” hätte ein bißchen mehr Zug gut vertragen, wobei die Raps das Ding dann doch noch gut rund machen. Allzu oft tauchen die Releases von B.A.G.S. nicht zum Verkauf auf. Sicherheitshalber sollte man neben dieser EP auch die ähnlich dope, 1997 gedroppte 12-inch “Dances With Wolves” auf dem Schirm haben.

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