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Hardtime Hu$tla$ – The Money Gang

Überladene Tracks und überzogenes Produktionsgehabe kann man Dez und Lil-D von den Hardtime Hu$tla$ nun wirklich nicht vorwerfen. Dafür kommt der Sound von “The Money Gang” zu minimalistisch daher, häufig reicht den beiden ein durchgehender Beat, ein einziger Loop und ein zwei Akkorde langes Bassample um ihre Raps zu untermalen. Von weiteren Stilmitteln hält sich Producer Dez auf rund der Hälfte der Songs fern.

Wenig verwunderlich ist also, daß die Tracks mit dem volleren Sound die Highlights des Albums darstellen. Schade, denn gerade diese Tracks zeigen das Potenzial, das in dem Duo aus Denver steckt. Dabei reicht die Bandbreite vom etwas langsameren Beat wie bei “So Many Problems” bis zur schnelleren Variante auf “Mean Shit”. Und auch “Anotha Side” mit dickem Bums-Beat, “Get Yo Doe” und “Ball’n Iza Sport” haben ihre guten Elemente. Allerdings muss man die minimalistischen Songs dagegen setzen, die in einer zwei Minuten Version vielleicht noch ganz cool kommen würde, aber auf vier oder fünf Minuten Tracklänge schnell langweilen und ermüden. Bestes Beispiel hierfür ist “G-Ride”, das sich über die gesamte Länge ohne jegliche Veränderung quält.

Raptechnisch machen die Hardtime Hu$tla$ bei ihren Hustlin & Ballin Lyrics auch nichts falsch, treffen immer schön den Beat und variieren auch mal das Tempo, aber reißen auch keine Bäume aus. Die Ansätze sind bei Dez und Lil-D auf jeden Fall vorhanden und mit etwas mehr Aufwand bei den Produktionen hätte “The Money Gang” auch ein ganz gutes Album werden können.

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