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Oak Cliff Assassin – presents: Lock Down Correctional Facilities

Auf den ersten Blick liegt mit der von Oak Cliff Assassin höchstselbst präsentierten Compilation “Lock Down Correctional Facilities” ein bunt gemixtes, eher unbekanntes Release aus der Lock-Down-Hochphase von 1998 vor. Doch schaut man genauer hin, entpuppt sich die gerade mal 13 Tracks umfassende Scheibe als eine ziemlich überflüssige Angelegenheit mit hinlänglich bekannten Tracks von längst erschienenen Alben und vorab veröffentlichten Songs von Scheiben, die kommen sollten und doch nie kamen.

So bekommt man mit “MX2 & L-Double-E” von Mettaforic, und OCA’s (übrigens hochklassigem) “Gettin’ It On” altbekanntes Material zum wiederholten Mal vorgesetzt und versucht man dem – im besten Fall kaufsüchtigen – Hörer im Hinblick auf zukünftige Releases den Mund wässrig zu machen. Gut die Hälfte dieser Ankündigungen wurde nicht wahrgemacht, auf Strict-9’s Soloalbum “Permission Granted” warten wir ebenso wie auf Einzelmaterial von C.B.P. (“Class In Session”), Cisco (“All Day, Every Day”) und G-Crystal (“My Time”) bis zum heutigen Tage vergeblich. Besonders würden mich der stets am Rande des Wahnsinns kreischende Strict-9 mit seinem abartigen Style (hier empfiehlt er sich mit “Bad 4 Yo Health”) und der in “Freestyle Poetry” über behendem Pianobeat gut abgehende Cold Black Poet (C.B.P.) auf Albumlänge interessieren.

Der Rest der Meute hört sich für einen Song vielleicht einmal ganz gut an, doch merkt man mehr als deutlich dass es hier ganz massiv an neuen Ideen fehlt. Normalerweise werde ich immer und überall hellhörig wo’s um die Inmates geht, doch diese Zusammenstellung ist einfach nur überflüssig wie ein Kropf. Es fällt schon nicht ganz einfach, die gesamte Diskographie der Crew zusammenzukaufen, da sollte man sich über dieses entbehrliche Extra nicht den Kopf zerbrechen.

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