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One On One – Confuzn

 

Alles andere als weltbewegendes, aber immerhin relativ abwechslungsreiches Material von 490 Records aus Little Rock. Neben funkigen Tracks wie “Play Time” oder “ICP” findet sich auf der von Mombles und Mr. Swift produzierten Scheibe mit “Who’s Got Your Back” auch schon mal ein Boom-Bap-Brett, wie man es zu dieser Zeit eher aus östlicheren Gefilden kennt. Wuchtiger Beat, geshouteter Refrain – mit ein paar aggressiven Raps wären das eine richtige runde Sache geworden, abgesehen von T. Mack hält man sich diesbezüglich aber ziemlich zurück.

Das riesige Parental-Advisory-Zeichen auf dem Cover sollte man folglich nicht überbewerten. Zwar werden im etwas zähflüssigen “No Love” auch schon mal härtere Töne angeschlagen. Doch hat man hier auch keine Berührungsängste mit ganz und gar unverfänglichen Lyrics à la “I got the flow and styles so that’s what you heard / sit back relax because, you know, I’m not a mockingbird” und ähnlichem. Dass das keine schlechte Sache sein muss, beweist vor allem der locker abgewickelte Opener “If You Like It, I Love It” samt schönem Gitarren-Sample von Edie Brickell & New Bohemians (“What I Am”).

In die völlig entgegengesetzte Richtung geht das düstere “Jungle” mit seiner knallenden Snare. Ein paar Songs mehr von diesem Format hätten “Confuzn” vermutlich aufgewertet. Stattdessen gibt’s mit “Endolude” und “Bluelight” dann halt gleich zwei ziemlich überflüssige Interludes mit Freestyle bzw. Ragga Vocals. Wie eingangs erwähnt… Antestenswert: ja. Weltbewegend: nein.

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