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Profit – Tearz Of Da Son

Nach ein paar Jahren in New Jersey hat es den 1981 in Kansas City geborenen Profit wieder zurück in heimatliche Gefilde verschlagen. Nach einigen aus dem Kofferraum heraus verkauften Underground-CD’s (insg. 7000 Units) und der Gründung seines Labels Diamond Cut Records schickt er sich nun mit seinem neuesten Release “Tearz of Da Son” an, den Markt von Missouri aus aufzurollen. Und das Ergebnis kann sich hören lassen.

Ausgestattet mit einem hammerharten Flow im Stile von von Radaubrüdern wie der Mash Out Posse, sauber produzierten Midwest-Beats mit viel Power und – eher zweitrangigen – Gästen wie Bri-J, Job, 3AM und Angel bläst das Album satte 17 Tracks lang richtig heftigen Stoff in die Ohrmuschel. Nach aggressiven Paradestücken wie “Dat’s Me”, “Stay On Da Grind”, “We Don’t Give A Fuck”, “Dreamkillaz” und “Fuck U” hat man Lust auf die Straße zu rennen und sinnlos Passanten zu verkloppen (für ein wenig Abkühlung sorgen die weit weniger guten R’n’B-behookten Tracks à la “Mixed Emotions” oder “All 4 U”), doch verliert man sich bei aller Härte glücklicherweise nicht eine Minute in unglaubwürdigem Thuggin’-Gewäsch. Profit’s Musik ist ziemlich dunkel und verbittert und hat die Hood stets fest im Blick. Womit wir auch schon beim einzigen Kritikpunkt an “Tearz Of Da Son” wären.

Es ist ein Nachteil, dass Profit sich einzig und allein auf seinen Dampfwalzen-Rap festgelegt hat. Das klingt über etwas ruhigeren Beats öfter mal einfach unangebracht und verhindert über die Gesamtspielzeit gesehen Abwechslung. Wenn dieser Schönheitsfehler in Zukunft noch korrigiert wird, fällt mir auf Anhieb nichts ein was diesen hungrigen Aufsteiger noch stoppen sollte. Von der Power die Profit hier an den Tag legt können unzählige Trittbrettfahrer des aktuellen Midwest-Hypes nur träumen…

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