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Skitxafrantic – Reason

 

Was ein Antritt – gleich im kurzen Introtrack “All Yall Gone Pay” stellt die Schmirgelpapierstimme Skitxafrantic aus Minneapolis ihr gehöriges Potential unter Beweis. Spätestens beim dritten, vierten Song weiß man dann allerdings auch, dass die Beats auf “Reason” da nicht so ganz mithalten können. Dass Albumproduzent Trauma.T mit seinem Midwest-Gangsta-Sound inklusive gelegentlicher Westcoast-Einflüsse das Rad nicht gerade neu erfindet, ist das eine.

Dazu kommt die Tatsache, dass die Scheibe soundqualitativ relativ dünn ausgefallen ist und Skitxafrantic nicht den Beatunterbau bekommt, den er für eine Stimme wie die seine eigentlich braucht. Wer mit diesem Schwachpunkt leben kann, bekommt für sein Geld ein gerade so durchschnittliches Album, dass die üblichen Street-Rap-Schablonen mal mehr, weniger gut ausfüllt. “Lost In The World” markiert mit heiseren Hustle-Raps ein kleines Highlight, auch die Generalabrechnung “Haten On Me (Fuck’Em)” mit Smylee Loc kann sich hören lassen. Abgesehen von Ausfällen wie dem anstrengenden “Bounce” dominiert ansonsten meist mittelprächtiges Füllmaterial, von dem das Album mit Songs wie “Ride Wit Me”, “Get To Know You” oder “Let It Go” mit Gastrapper J.B. aus Chicago jede Menge zu bieten hat.

Ohne das Ding schlechter zu reden als es ist: mit hochwertigeren Beats ließe sich Skitxafrantic durchaus ein erstklassiges Release zutrauen. Weil’s die hier nun mal nicht gibt, ist “Reason” dann aber doch nur irgendeine Midwest-Scheibe unter vielen. Erinnerungswert: überschaubar.

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