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G-13 – Dope 4 Tha Street

 

Informationen zu diesem CD-R Release sind dünn bis gegen Null gehend, auch das in Handarbeit hergestellte Inlay hilft nicht großartig weiter. Mit Sicherheit sagen lässt sich jedenfalls, dass G-13 es für Akron unten hält und auf zahlenstarken Support aus der Gambino Entertainment Familie bauen kann. Das beweisen die Features in so gut wie jedem Track genauso wie die Tatsache, dass nicht weniger als sieben Beatmacher an “Dope 4 Tha Street” mitproduziert haben.

Los geht’s mit zwei ruhig gestimmten Titeln, in denen G-13 zu gefälligen Klavierklängen sein harsches “Life” reflektiert und sich trotz allem entschlossen zeigt, sein “Getto Smile” nicht zu verlieren. In “Trouble Man” steckt schon ein bißchen mehr Dampf, wobei mein persönlicher Favorit immer noch “Loc’n Up” ist, wo ausgekochte Straßen-Raps auf einer melodisch gehaltenen Produktion von E. Ingram platziert werden. Besser wird’s leider nicht, was ein Stück weit auch an den Love Songs in der zweiten Albumhälfte liegt. “I Wanna Be With You” oder “Dream Girl” mögen für sich genommen zwei verdammt smoothe Tracks sein. Aber es ist nun mal nicht unbedingt das, was man von einem Album erwartet, auf dem jeder zweite Rapper mit einem Gangster Nickname unterwegs ist.

Für die schepprige R’nB-Nummer “Your Friend” mit Frank White gilt das erst recht: vielleicht hätte G-13 sich besser erstmal ein paar Gedanken über sein Zielpublikum gemacht. Am Ende bleibt jedenfalls nicht allzuviel hängen von “Dope 4 The Street” – für radiotauglich gestreckten Stoff gibt’s bessere Quellen.

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