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K-Rino – No Mercy

Dieser K-Rino ist ein Phänomen: da ist der Mann seit sage und schreibe 1983 aktiv mit dabei und hat dann nach fünf stattlichen Solo-Veröffentlichungen noch immer genug Puste, um im Jahre 2000 so ein Album wie “No Mercy” auf den Rapsüden loszulassen. Dass er als Gründungsmitglied der South Park Coalition zu einem guten Album praktisch fast schon verdammt war, dürfte klar sein, doch was der hagere Houston-König mir hier ins System zaubert übertrifft dann doch viele Erwartungen.

Über bedrohlich-finsteren, hart pochenden Texas-Beats hagelt es rasiermesserscharfe Reime am laufenden Band. Schon der Opener “Drownin’ In Blood” holt das Maximale raus: “I heard you album, it was jammin’ but your words lack power / we need to think beyond the hood because the world is ours / raise your mind level, how much shit can one fool smoke up? / the planet got broke up / when a sleepin’ giant woke up”.  Und “No Mercy” bietet noch einiges mehr.  So werden in Treffern wie “Trust No One” und “Street Life” die Gesetze der Straße gelehrt, in  “Speak Of The Devil” diverse Verbrechen der Vergangenheit beim Namen genannt, mit “Square The Game Off” auf erzählerischer Ebene für Verwunderung gesorgt und im obligatorischen Finish-Possecut “Hardest Clique” eine Abordnung der SPC am Mic begrüsst.

Nur “How Do Ya Know” ist musikalisch etwas schwach auf der Brust, doch schafft K-Rino es auch hier mit seinem fesselnden Flow über’s Schlimmste hinwegzuretten. Über insgesamt sechzehn Tracks beweist der Oldtimer größtenteils auf eigene Faust, dass er eine wichtige Größe ist, mit der man auch in Zukunft rechnen muss.

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