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Psyclops – Belly Of The Beast

 

Ein gutes Intro will gekonnt sein – und bei Execution Style Records kann man ganz offensichtlich. Psyclops am Pöbeln, Schüsse, Gelächter des Wahnsinns… und sofort ist man mittendrin im “Belly Of The Beast”. Albumproduzent G-Metric sorgt dafür, dass der Rapper aus Fort Wayne den passenden musikalischen Rahmen bekommt. Tieffrequente Bässe, schnelle Percussions und Klavierklänge in Moll verleihen der Scheibe eine melancholische bis dunkle Atmosphäre.

Gemessen an diesen Beats rappt Psyclops fast eine Spur zu plump und wird in “Loc With Me” vom einem schnellen Gastrapper wie Brewser schon ziemlich deutlich in den Schatten gestellt. Andererseits hat der Mann nicht nur eine Charakterstimme, sondern auch genug Know-how in Sachen “Papers & Capers”, um seine technischen Defizite weitgehend zu kaschieren. Besonders “Hit ‘Em High” und “Loc Wit Me” sind härteste Ware, in “Stop Drop & Roll” gibt’s auch mal sparsamen Gesang dazu. Der Titeltrack ist allein durch die Lyrics über das Leben auf Messers Schneide an Dramatik sowieso kaum zu überbieten.

Ansonsten? Fünf Skits, was für ein Release von dieser Länge ein paar zuviel sind. Eine böse vergeigte Collabo mit Black Widow im thematisch eh unpassenden “Modern Day Pimpin”. Und am Ende der Eindruck, dass das Duo derartigen Kleinigkeiten zum Trotz mit “Belly Of The Beast” ein zwar kurzes, aber trotzdem verdammt starkes Album auf die Beine gestellt hat – was in erster Linie G-Metric zuzuschreiben ist.

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